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SUMMARY:Professionelles Wissensmanagement (WM'2003)
DESCRIPTION:Das Anfang der 80er Jahre begründete Konzept der Management Sup
 port Systeme (MSS) zielt auf eine umfassende informations- und kommunikatio
 nstechnologische Unterstützung unternehmerischer Management-Aufgaben. Typis
 che Ausprägungen sind Data Warehouses (DWH) zur integrierten Sammlung entsc
 heidungsrelevanter Daten aus verschiedensten internen und externen Quellen,
  Führungsinformationssysteme zur ausnahmeorientierten Erfolgskontrolle von 
 Management-Entscheidungen, mehrdimensionale Berichts- und Analysesysteme (O
 LAP, On-Line Analytical Processing) zur konsistenten Verteilung von DWH-Dat
 en und -Funktionen innerhalb der Unternehmensorganisation, sowie Entscheidu
 ngsunterstützungssysteme (DSS, Decision Support Systems) zur modellgestützt
 en Generierung, Bewertung und Auswahl von Entscheidungsalternativen. Die Ef
 fektivität des Einsatzes dieser inzwischen weit verbreiteten Technologien, 
 d.h. deren Nutzen in konkreten Management-Aufgaben und -Entscheidungen, wir
 d indes weitestgehend außerhalb der MSS bestimmt: welche Daten, Berichte un
 d Analysen ein Entscheidungsträger (Manager) in konkreten Entscheidungsproz
 essen wie verwendet hat oder verwenden kann, welche Schlüsse bzw. Maßnahmen
  mit welchen Ergebnissen sich daraus ergeben haben oder können, wird nur se
 lten im betrieblichen Informationsmanagement in einer für die Entscheidungs
 träger wiederverwendbaren Form gespeichert. Als usage metadata ist ein Teil
  dieser Informationen auch nur ansatzweise Gegenstand von MSS. Dies ist zum
  einen darin begründet, dass der Datenfluss in MSS primär retrieval-orienti
 ert, nur lesend (non-volatile) vom MSS zum Anwender angelegt ist. Zum ander
 en sind die MSS-Inhalte auf gut strukturierte, zumeist quantitative Daten b
 eschränkt. Wie erste Praxiserfahrungen belegen, reicht eine wie auch immer 
 geartete Ausweitung der MSS-Domäne auf die explizite Abbildung und Administ
 ration des personenbezogenen, situativen und dynamischen Anwendungswissens 
 (im Sinne eines Rückkanals vom Anwender in das MSS) nicht aus. Darüber hina
 us müssen zusätzliche Hilfen für den Anwender angeboten werden, z. B. zur k
 ontextgenauen Explizierung seines Wissens bzw. auch nur seiner Anwendungssi
 tuation. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn dieses Wissen auch untern
 ehmensweit distribuiert werden soll.\n\nViele dieser Aspekte sind Gegenstan
 d des Wissensmanagements. Die angepasste Anwendung von Konzepten und Method
 en des Wissensmanagements auf den MSS-Bereich unter Berücksichtigung der sp
 ezifischen Charakteristika von MSS verspricht daher einen effizienten Weg z
 ur Steigerung der Effektivität des Einsatzes von MSS. Dies bedeutet auch ei
 ne Steigerung des return on investment der nicht unerheblichen Aufwendungen
 , die von Unternehmen in den letzten Jahren für die Einführung und den Betr
 ieb bspw. von Data Warehouses und darauf basierender Berichts- und Analyses
 ysteme geleistet wurden.\n\n\n\nWorkshopleitung\n\n 	Prof. Dr. Bodo Rieger,
  Universität Osnabrück (Vorsitz) 	Dipl.-Kffr. Heike Dalinghaus, Universität
  Osnabrück 	Dipl.-Kfm. Michael Wolters, Universität Osnabrück \n\nProgrammk
 omittee\n\n 	Dr. Wolfgang Behme, Oracle Deutschland 	Prof. Dr. Peter Chamon
 i, Universität Duisburg 	Prof. Dr. Dieter Ehrenberg, Universität Leipzig 	P
 rof. Dr. Norbert Gronau, Universität Oldenburg 	Prof. Dr. Dimitris Karagian
 nis, WU Wien 	Prof. Dr. Hans-Georg Kemper, Universität Stuttgart 	Prof. Dr.
  Wolfgang Uhr, TU Dresde 	Dr. Eitel von Maur, Universität St. Gallen 
DTSTAMP:20181205T093706Z
DTSTART:20030401T220000Z
DTEND:20030404T215900Z
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