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SUMMARY:3. Konferenz "Professionelles Wissensmanagement - Erfahrungen und V
 isionen" (WM'2005)
DESCRIPTION:Unter dem Schlagwort Business Intelligence (BI) vollzieht sich 
 in den letzten beiden Jahren ein Wandel des Fokus im Bereich des seit Anfan
 g der 80er Jahre etablierten Konzepts der Management Support Systeme (MSS),
  weg von der passiven, berichts- und vergangenheitsorientierten hin zu eine
 r aktiven, modellbasierten und prospektiven Unterstützung von Management-Au
 fgaben. Intelligence ist dabei primär als Entdeckung und Erklärung inhärent
 er, entscheidungsbeeinflussender Zusammenhänge in großen betriebs- und volk
 swirtschaftlichen Datenmengen zu verstehen. In einer erweiterten Sicht sind
  auch die sich anschließenden Phasen unternehmerischer Entscheidungsprozess
 e, z. B. der strategischen Planung und Führung, einzubeziehen. Die erfolgre
 iche Implementierung von BI erfordert in verstärktem Maße die systematische
  Berücksichtigung und ingenieurmäßige Behandlung bislang nur wenig erschlos
 sener Wissensarten und -quellen, z. B.\n\n 	zur Repräsentation und zielgeri
 chteten Distribution der durch den BI-Einsatz gewonnenen faktischen und mod
 ellmäßigen Erkenntnisse, 	zum instrumentellen Einsatz dieser Erkenntnisse b
 ei der Modellierung von entscheidungsunterstützenden Systemen (Decision Sup
 port Systems (DSS)),  	zum sachgerechten Customizing komplexer Methoden, z.
 B. des Data Mining oder von Prognoseverfahren, 	und zur validen Ableitung u
 nd Interpretation handlungsorientierter Erkenntnisse. \n\nFrüh(er)e Ansätze
  aus dem Bereich der Expertensysteme konnten den erhofften Erfolg u.a. desh
 alb nicht erzielen, da sie meist nur punktuell auf einzelne Methoden- und W
 erkzeuggruppen, Anwendungs- und Anwenderdomänen oder Entscheidungsphasen au
 sgerichtet waren. In Besonderheit verteilen sich jedoch die Autoren, Träger
  und Verwender dieses überwiegend qualitativen Fakten- und Prozesswissens g
 emeinhin auf Mitarbeitergruppen im Unternehmen, die organisatorisch separie
 rt und geschäftsprozessmäßig schwach integriert sind, z. B. Stabsabteilunge
 n der IT und des Operations Research auf der einen Seite und Linienverantwo
 rtliche in Marketing und Verkauf auf der anderen Seite. Für den erfolgreich
 en, d.h. wirtschaftlich wirksamen Erfolg von Business Intelligence im Sinne
  des ebenfalls aktuell stark diskutierten Business Performance Management (
 BPM) erscheint die Etablierung einer portalorientierten, (inter)aktiven Inf
 ormations- und Kommunikationsplattform essenziell.\n\nBereits die beiden Vo
 rläufer-Workshops 2001 und 2003 konnten zeigen, dass und wie Konzepte und M
 ethoden des Wissensmanagements erfolgreich zur Unterstützung ähnlicher Prob
 leme und Aufgaben der o.g. ersten MSS-Generation eingesetzt werden können. 
 Ziel dieses Folgeworkshops ist daher die Ausweitung des Spektrums der "Inte
 gration von Wissensmanagement und MSS" auf den Anwendungsfokus des Business
  Intelligence. Dabei sollen folgende zwei Sichtweisen gleichgewichtig behan
 delt und zusammengeführt werden:\n\n 	Diskussion von Konzepten, Methoden, W
 erkzeugen und Standards zur Explizierung des Modell- und Methodenwissens ko
 mplexer Business Intelligence-Methoden mit dem Ziel des adäquaten Customizi
 ng der Modellbildung und -anwendung in realen 	Entscheidungsunterstützungs-
 Szenarien.  	Diskussion der Potenziale und kritischen Erfolgsfaktoren der I
 ntegration von Ansätzen des Wissensmanagements im Bereich von Business Inte
 lligence anhand von 	Erfahrungsberichten aus Forschungslabors sowie aus der
  Praxis von Unternehmen und Unternehmensberatern. \n\nOrganisation\n\n 	Pro
 f. Dr.-Ing. Bodo Rieger, Institut für Informationsmanagement und Unternehme
 nsführung (IMU), Universität Osnabrück 	Dipl.-Kfm. Markus Gelhoet, Institut
  für Informationsmanagement und Unternehmensführung (IMU), Universität Osna
 brück \n\nProgrammkommittee\n\n 	Dr. Wolfgang Behme, Continental AG, Hannov
 er 	Prof. Dr. Peter Chamoni, Universität Duisburg 	Prof. Dr. Dieter Ehrenbe
 rg, Universität Leipzig 	Prof. Dr. Norbert Gronau, Universität Potsdam 	Pro
 f. Dr. Roland Gabriel, Universität Bochum 	PD Dr. Peter Gluchowski, Univers
 ität Düsseldorf 	Reiner Gratzfeld, Henkel KGaA, Düsseldorf 	Prof. Dr. Wilhe
 lm Hummeltenberg, Universität Hamburg 	Dr. Bernd-Ulrich Kaiser, Bayer AG Le
 verkusen 	Prof. Dr. Dimitris Karagiannis, WU Wien 	Prof. Dr. Hans-Georg Kem
 per, Universität Stuttgart 	Prof. Dr.-Ing. Peter Lehmann, Hochschule der Me
 dien Stuttgart 	PD Dr. Wolfgang Martin, unabhängiger Analyst, Annecy, Franc
 e 	Dr. Harry Mucksch, IT-Beratung und Services, Apen 	Prof. Dr. Wolfgang Uh
 r, TU Dresden 	Dr. Eitel von Maur, Universität St. Gallen 
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